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  gesammelte Pressemitteilungen des Jahres 2011 Nr. 06 – 23

Nr.

Titel

Verfasser

06

2011 Strompreise verdoppeln sich in 10 Jahren

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

07

Nicht KK-Abschaltung sondern das EEG verdoppelt den Strompreis bis 2020

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

08

Wir bezahlen für Strom, der gar nicht geliefert wird

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

09

Jährlich 1000 Euro zusätzlich, Drastische Stromverteuerung durch die deutsche Energiewende, Aber die politische Führung unterschlägt und verharmlost sie

Dr. K. P. Krause

10

Einst Butterberge, jetzt Windradberge

Dr. K. P. Krause

11

Förderung von Wind- und Fotovoltaikstrom nicht gesichert

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

12

EEG verstärkt Kaufkraftschwund

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

13

Dies wäre die vernünftigere Energiewende

Dr. K. P. Krause

14

Energiepolitik vernichtet Arbeitsplätze

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

15

naeb e.V. Beiratssitzung am 10.9.2011, 3. Quartal, in Hannover

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

16

Mogelpackung Ökostrom

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

17

Gemeinsame Presse-Erklärung der Verbraucherschutzvereine EIKE e.V., FEWB e.V.,

Hausgeld-Vergleich e.V., NAEB e.V. anlässlich der Verleihung des „Verbraucherschutz-Awards“ an den Wirtschaftsredakteur Daniel G. Wetzel zu Solar- und Windstrom-Industrie.

Dr. K. P. Krause

18

Die Zwangsumlage für EEG-Strom wird 2012 kräftig steigen

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

19

Griechische Verhältnisse auch in Deutschland

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

20

Jahresversammlung der nationale anti-EEG Bewegung e.V.

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

21

Spiegelfechtereien im Verbraucherschutz

Konrad Fischer

22

dena – Lobbyorganisation für das EEG

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

23

Das EEG treibt 2012 die Strompreise noch weiter hoch. Die Bundesnetzagentur muss wegen des EEG höhere Netzgebühren für alle Netze genehmigen

Prof. Hans-Günter Dr. Appel

 

 

 

06 18.04.2011 Strompreise verdoppeln sich in 10 Jahren, Prof. Dr. Appel

Seit dem Jahr 2000 haben sich die Strompreise für private Endverbraucher von 11 Cent/kWh auf über 23 Cent/kWh mehr als verdoppelt. Der von der Bundesregierung beschlossene Ausbau der erneuerbaren Energien wird bis zum Jahr 2020 nochmals zu einer Verdopplung der Strompreise auf mehr als 50 Cent/kWh führen. Die Stromrechnung für eine dreiköpfige Familie steigt dann von derzeit ca. 70,- Euro/Monat auf ca. 150,- Euro/Monat. Dies ergeben Berechnungen von Experten der nationalen anti-EEG Bewegung. (www.naeb.de). Nicht eingerechnet ist ein schnelles Abschalten der Kernkraftwerke, das zurzeit in Deutschland diskutiert wird. Ein Abschalten wird einen weiteren Kostenschub bringen.

Schon heute hat Deutschland nach Dänemark, das die erneuerbaren Energien noch stärker als wir gefördert hat, bei weitem die höchsten Strompreise in der EU. In Frankreich zahlt der Stromkunde etwas mehr als die Hälfte der deutschen Preise. In den USA und in China sind es nur 40 %. Hohe Strompreise kosten Arbeitsplätze und verringern unsere Kaufkraft.

Schuld an dieser Entwicklung ist maßgeblich das „Erneuerbare Energien-Gesetz“ (EEG), das Einspeisevergütungen für Wind-, Voltaik- und Biostrom vorschreibt, die 3 - 10 Mal höher als die Börsenpreise sind. Dieses Gesetz einer Planwirtschaft passt nicht in die Marktwirtschaft, in der Preise nach Angebot und Nachfrage gebildet werden. In einer freien Marktwirtschaft müsste die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien noch wesentlich weiter entwickelt und verbilligt werden, um wettbewerbsfähig zu sein. Dies wird aber durch die überhöhten und für den Betreiber gewinnbringenden Einspeisevergütungen nach dem EEG verhindert, die gesetzlich für 20 Jahre garantiert werden.

Die Verbraucherschutzorganisation für Strom NAEB e.V. fordert daher die Abschaffung des EEG, damit Strom in Deutschland wieder bezahlbar wird.

 

 

07 20.05.2011 Nicht KK-Abschaltung sondern das EEG verdoppelt den Strompreis bis 2020; Prof. Dr. Appel

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung wollen die erneuerbaren Energien noch schneller ausbauen und stärker fördern, um Kernkraftwerke abschalten zu können. Folgende Ziele wurden vorgegeben: 40 % unseres Stromes soll bis 2020 aus erneuerbaren Quellen kommen. In weiteren Zwischenschritten soll der Anteil bis 2050 auf 80 % erhöht werden. Was bedeutet dies für unser Land?

Der Strompreis wird bis 2020 für die privaten Endverbraucher von heute rd. 24 Cent auf über 50 Cent pro Kilowattstunde (kWh) steigen. Und der Strompreis für die Industrie klettert von heute rd. 12 Cent auf deutlich über 20 Cent pro kwh.

Was ist die Folge?

Millionen Haushalte (Hartz 4-Empfänger, Normalrentner und Geringverdiener) werden ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können. Millionen von Arbeitsplätzen in der energieintensiven Industrie werden in Länder mit geringeren Energiekosten transferiert, die den deutschen Sonderweg nicht mitgehen. Der noch schnellere Ausstieg aus der Kernenergie, als im Energiekonzept vom 28.9.2010 geplant, wird den Strompreisanstieg beschleunigen und eine bedarfsgerechte Stromversorgung nicht mehr ermöglichen.

Womit können wir dies alles belegen?

Die aktuelle Vergütung des Ökostromes nach dem Erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG) beträgt für das Jahr 2010 durchschnittlich 15,5 Cent pro kwh (Erfahrungsbericht des BMU vom 3.5.2011). Dies ist das 4-fache der Herstellkosten der konventionellen Stromerzeugung von rd. 4 Cent pro kwh. Durch den geplanten massiven Ausbau von offshore-Windstrom und Fotovoltaik muss der Preis des Ökostroms weiter stark ansteigen. In absoluten Zahlen bedeutet dies ein Ansteigen von rd. 13 Milliarden Ökoumlage in 2010 auf über 30 Milliarden Euro in 2020, die vorwiegend von den privaten Haushalten gezahlt werden muss, weil die Industrie teilweise von der Ökoabgabe ausgenommen ist.

Auf die Haushalte kommt eine Zusatzbelastung von ca. 1.000 Euro im Jahr zu, die sich zu einem Drittel auf ihrer Stromrechnung wiederfindet. Die anderen 2/3 schlagen sich in der Verteuerung aller Produkte und Dienstleistungen nieder. Hinzu kommen noch die heute nur ansatzweise geschätzten 40 Milliarden Euro für Investitionen in neue Stromnetze, die ausschließlich wegen des Ökostromes notwendig werden. Überlandleitungen haben einen Stromverlust von 1-2 % pro 100 Kilometer, durch den der Strompreis weiter ansteigt. Und sie verschandeln zusätzlich die Landschaft.

Für eine sichere Energieversorgung müssen konventionelle Kraftwerke mit der gleichen Leistung wie die Ökoanlagen immer bereit stehen, um einzuspringen, wenn der Wind ausfällt oder die Sonne nicht scheint.

Durch den steigenden Ökostromanteil wird weniger preiswerter konventioneller Strom produziert bei konstanten fixen Kosten. Somit steigt auch der Strompreis aus den Schattenkraftwerken.

Wir leisten uns eine doppelte Infrastruktur für die Stromerzeugung und –verteilung, die unser Land an den Abgrund bringen wird. Oder ist es sinnvoll, bei schönem Wetter eine Fahrt mit einem Kabriolett anzutreten, jedoch eine Limousine mit Fahrer folgen zu lassen, damit man bei einem Wetterumschwung ohne Probleme sofort weiter fahren kann. Diesen Luxus leisten wir uns bei der Ökoenergie.

Das inhärente Defizit von Wind- und Voltaik beschreibt dieser "Dreisatz":

Nachts scheint keine Sonne.

Meistens passt der Wind nicht.

(Wechsel-)Strom kann man nicht speichern.

 

 

08 03.06.2011 Wir bezahlen für Strom, der gar nicht geliefert wird; Prof. Dr. Appel

 

Über die Kosten, die durch die Energiepolitik und besonders  durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG) auf uns in Deutschland zu kommen, schweigen unsere Politiker. So wird auch über diese Auswüchse nicht geredet:

Im Jahr 2010 hat nach Presseberichten der große norddeutsche Energieversorger Weser-Ems (EWE) an 22 Tagen zeitweise angeschlossene Biogas-, Windkraft- und Fotovoltaikanlagen abgeschaltet.

Dies wurde notwendig, weil die Anlagen für erneuerbare Energie in Zeiten geringeren Strombedarfs (nachts oder an den Wochenenden) mehr Strom erzeugt haben als benötigt. Ohne ein Abschalten wären die Stromleitungen überlastet worden. Das hätte für große Regionen einen Stromausfall bedeutet.

Die Anlagenbetreiber haben dennoch keine Verluste. Denn nach dem EEG erhalten sie die gesetzlich festgelegte und hohe Einspeisevergütung selbst dann, wenn ihre Anlagen aus dem geschilderten Grund abgeschaltet werden. Aber auch die Einspeisevergütung wird auf den Strompreis aufgeschlagen. Der Stromkunde muss also nach diesem Gesetz für Strom bezahlen, der gar nicht produziert wird, weil und wenn es für ihn keinen Bedarf gibt.

Mit jeder zusätzlichen Anlage für erneuerbare Energie wird es immer häufiger eine Überproduktion von Strom geben und damit immer häufiger ein Abschalten von immer mehr Anlagen. Diese den stromverbrauchenden Bürgern gesetzlich aufgezwungenen Subventionierung nach dem EEG führt dazu, dass die Strompreise  beschleunigt steigen.

Die nationale anti-EEG-Bewegung (naeb e.V., www.naeb.info)) fordert daher, die gesetzlichen Einspeisevergütungen insbesondere für Windstrom und Voltaik abzuschaffen. Die Betreiber erneuerbarer Energien sollten nur diejenigen Preise erhalten, die an der Leipziger Strombörse ermittelt werden

 

09 18.6.2011 Jährlich 1000 Euro zusätzlich, Drastische Stromverteuerung durch die deutsche Energiewende, Aber die politische Führung unterschlägt und verharmlost sie, Dr. K. P. Krause

Auf die privaten Haushalte und die Unternehmen in Deutschland kommen gewaltige Strompreiserhöhungen zu. Aber die Bundesregierung und die führenden politischen Parteien verharmlosen, wie stark sie ausfallen werden. Dabei hat selbst schon EU-Energiekommissar Günther Oettinger Alarm geschlagen und Deutschland vor der geplanten Wende in der Energiepolitik gewarnt (FAZ vom 23. Mai 2011). Er sieht eine „Explosion des Strompreises“ voraus.


Nun kann der Strompreis zwar nicht explodieren, denn dann wäre er zerstört, und es gäbe ihn nicht mehr, aber sehr stark steigen, das kann er. Dies wird er bei der öko-diktatorischen Energiepolitik in Deutschland sogar unausweichlich. Wenn jetzt also von amtlicher Seite ebenfalls vor gewaltiger Stromverteuerung gewarnt wird, dann ist das drohende Unheil erst recht ernst- und die Warnung vor

ihm als umso dringlicher wahrzunehmen. Freilich kommt sie spät, wohl auch schon zu spät, denn die besagte Wende ist in Deutschland politisch längst beschlossene Sache, nicht erst nur geplant.


Einzelne Regierungsmitglieder haben die kommenden Strompreiserhöhungen für einen Durchschnittshaushalt von 3 Personen mit nur 30 bis 40 Euro bei einem Jahresverbrauch von 3500 Kilowattstunden (kWh) angegeben. Damit werden die folgenden Tatsachen unterschlagen:

Strompreis von 2000 bis 2020 zweimal verdoppelt

Seit dem Jahr 2000 haben sich die Strompreise in Deutschland für private Endverbraucher von 11 auf über 23 Cent je Kilowattstunde (kWh) mehr als verdoppelt. Der von der Bundesregierung beschlossene Ausbau der „erneuerbaren Energien“ bis zum Jahr 2020 wird den Strompreis auf über 50 Cent hochtreiben, also zu einer mehr als weiteren Verdopplung führen. Das ist auch das, was Kommissar Oettinger meint. Denn Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung haben beschlossen, die Versorgung mit sogenannter erneuerbarer Energie noch schneller auszuweiten und noch stärker mit Subventionierung zu füttern, um die Kernkraftwerke ganz aufgeben zu können.

Bis 2020 sollen 40 Prozent unseres Stromes aus „alternativen“ (korrekt: unerschöpflichen) Quellen kommen. In weiteren Zwischenschritten ist vorgesehen, den Anteil bis 2050 auf 80 Prozent zu erhöhen, denn auch Strom mittels Kohle und Gas soll es letztlich nicht mehr geben.

Sehr viele werden ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können Der Strompreis wird bis 2020 für die privaten Endverbraucher von heute rund 24 Cent auf über 50 Cent je kWh steigen. Und der Strompreis für die Industrie klettert von heute etwa 12 auf deutlich

über 20 Cent. Nicht eingerechnet ist ein schnelles Abschalten der Kernkraftwerke, was einen weiteren Kostenschub bringen wird. Die absehbare Folge: Millionen Haushalte (Hartz-4-Empfänger, Normalrentner und Geringverdiener) werden ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können. Millionen von Arbeitsplätzen in der energieintensiven Industrie werden in Länder mit geringeren Energiekosten verlegt, die den deutschen Sonderweg, aus der Kernkraft auszusteigen, nicht mitgehen. Der jetzt noch schnellere deutsche Ausstieg aus der Kernenergie, als im Energiekonzept vom 28. September 2010 geplant, wird den Strompreisanstieg in Deutschland beschleunigen und

eine bedarfsgerechte Stromversorgung nicht mehr sichern.

Der Grund für die Verteuerung: das EEG

Der Grund für diese bedrohliche Stromverteuerung ist die Subventionierung des Stroms aus Wind und Solarkraft über das Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Mit diesem Gesetz wird die Subvention im Strompreis versteckt, das heißt: Sie erscheint nicht im Bundeshaushalt, nicht der Fiskus wird belastet, nicht der Steuerzahler nach seiner individuellen Belastbarkeit, sondern jeder Stromverbraucher zahlt diese Subvention über seine Stromrechnung.

Was den Strompreis ebenfalls hochtreibt, ist, dass Wind- und Solarstrom das bestehende Stromnetz instabil machen, so dass Netzzusammenbrüche und Stromausfall drohen. Der Bau von 4450 Kilometern ganz neuer Stromtrassen soll das verhindern. Mit ihnen will man den Windstromüberschuss aus Nord- und Ostsee in den Süden des Landes ableiten. Zusätzlich steigt der Strompreis auch deswegen, weil die mit fossilen Brennstoffen betriebenen Kraftwerke gedrosselt, also unausgelastet und teuer, immer mitlaufen müssen, um sofort einzuspringen, wenn der Wind nicht weht und sich die Sonne nicht blicken lässt. hinreichend ausgelastet sind, die zusätzlich zu einem Ansteigen des Strompreises führen werden. Die EEG-Abgabe steigt von jetzt 13 Milliarden Euro (Voltaik + Wind) bis 2020 auf 30 Milliarden

Die Vergütung des „Ökostromes“ nach dem EEG beträgt für das Jahr 2010 durchschnittlich 15,5 Cent je kWh (Erfahrungsbericht des Bundesumweltministeriums vom 3. Mai 2011). Dies ist das Vierfache der Herstellkosten der konventionellen Stromerzeugung von rund 4 Cent je kWh. Durch die geplante massive und gigantische Ausweitung der Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee (offshore-Windstrom) und Fotovoltaik muss der Preis des Ökostroms zwangsläufig weiter stark steigen, denn dieser „Windstrom“ ist noch teurer als der an Land (onshore). In absoluten Zahlen bedeutet dies, dass die Öko-Abgabe von rund 13 Milliarden Euro 2010 auf über 30 Milliarden 2020

hochgetrieben wird (nur für Voltaik und Wind). Diese Abgabe müssen vorwiegend die privaten Haushalte zahlen, weil die Industrie teilweise von ihr ausgenommen ist (573 energieintensive Unternehmen). Die Ausnahmeregelung soll auf 4000 Unternehmen ausgeweitet werden, weil die politische Führung inzwischen doch erkannt hat, dass die Stromverteuerung sonst zu viele Arbeitsplätze vernichtet.

Zusatzbelastung für Privathaushalte 1000 Euro im Jahr Damit kommt auf die Haushalte eine Zusatzbelastung von rund 1000 Euro im Jahr zu. Zu einem Drittel findet sie sich auf ihrer Stromrechnung wieder. Die anderen zwei Drittel schlagen sich in der Verteuerung aller Produkte und Dienstleistungen nieder, weil auch sie auf Strom angewiesen sind. Hinzu kommen noch die heute nur ansatzweise geschätzten 40 Milliarden Euro für Investitionen in neue Stromnetze, die ausschließlich wegen des „Ökostroms“ notwendig werden. Überlandleitungen

haben einen Stromverlust von 1 bis 2 Prozent je 100 Kilometer. Das treibt den der Strompreis ebenfalls hoch. Außerdem verunstalten sie die Landschaft noch zusätzlich.

 

10 2.7.2011 Einst Butterberge, jetzt Windradberge; Dr. K. P. Krause

 

 

Noch mehr Strom aus Sonne und Wind blähen die Kosten des Netzbetriebes unnötig auf Der Verein Greenpeace e.V. hat sich dieser Tage mit halbseitigen Zeitungsanzeigen an den Bundestag gewendet und diese mit der Schlagzeile versehen: „Jeder Tag Atomkraft ist einer zuviel!“

Die Abgeordneten sollen gedrängt werden, aus der Stromerzeugung mit Kernkraft noch schneller auszusteigen als von der Bundesregierung Knall auf Fall ohnehin schon beschlossen. Nicht erst bis 2022 sei die Kernkraft aufzugeben, sondern schon bis 2015. Statt neuer Kohlekraftwerke sollte für die Stromerzeugung auf Wind, Wasser und Sonne gesetzt werden. Greenpeace irrt. Es gibt viele Tatsachen, die dagegen sprechen, dies zu tun. Greenpeace will sie nicht wahrhaben und unterdrückt sie. Eine davon ist zum Beispiel diese:

Strom muss verbrauchsnah produziert werden. Denn beim Transport treten signifikante Verluste auf. Eine auch heute noch gültige Faustformel der Stromleute sagt, dass der Strom im Umkreis von 200 km produziert werden sollte. Windkraftanlagen werden jedoch nur nach Windlage gebaut, neuerdings auch wegen des Bürgerwiderstandes möglichst weit weg im Meer. Daher muss das Stromtrassennetz mit hohen Investitionen ausgebaut werden, damit der Windstrom sicher in die Hauptverbrauchsgebiete fließen kann.

Der Ausbau ist aber nicht nur für eine kontinuierlich fließende Stromleistung auszulegen, sondern auch dafür, dass die Leistung unversehens hochschnellt, weil der Wind plötzlich einmal optimal weht. Das aber ist nur an wenigen Tagen im Jahr der Fall. Die Kosten für diese immensen Investitionen blähen die Kosten des gesamten Netzbetriebs zusätzlich. Schon jetzt sind die deutschen Netzkosten im europäischen Vergleich außergewöhnlich hoch.

Ein solcher Netzausbau ist volkswirtschaftlich aberwitzig, weil er ohne die Windstromerzeugung technisch überhaupt nicht notwendig wäre und nur deswegen geschehen soll, um den unnötigen Windstrom mit Hilfe staatlicher Preisstützung und gesetzlichem Einspeisezwang in das Netz zu drücken.

Die Politiker reden sich heraus, neue Techniken wie die Windstromerzeugung bedürften staatlicher Anschubfinanzierung und die technische Weiterentwicklung der "Erneuerbaren Energien" ebenfalls staatlicher Hilfe. Dem aber stehen physikalische und naturgegebene Tatsachen unabänderlich entgegen: Die Leistungsdichte von Windkraft- und Fotovoltaikanlagen ist zu gering, meistens passt der Wind nicht, nachts scheint keine Sonne, und (Wechsel-)Strom lässt sich nicht speichern. Diese Tatsachen haften dem Wind- und Solarstrom unlösbar an, sind ein inhärenter Bestandteil von ihm. Auch weitere Forschung und Entwicklung werden ihn kaum davon befreien können. Wirtschaftlichkeitsdenken und kaufmännische Tugend gehen anders vor: Geforscht und entwickelt wird solange, bis ein konkurrenzfähiges Produkt entstanden ist; erst dann wird es produziert und verkauft. Am Markt bewähren muss es sich ohne staatliche Preisstützung. Dieses Denken und diese Tugend zum Vorteil aller müssen Vorrang haben gegenüber staatlichem Subventionieren zum

Nachteil aller und zum Vorteil weniger.

Beim Wind- und Solarstrom geschieht es genau anders herum: Vorrang bekommt ein Produkt, das von vornherein unwirtschaftlich ist. Vorrang bekommen einschlägige Hersteller, Zulieferer, Betreiber und einige Mitläufer, gepäppelt mit staatlicher Preisstützung. Der Verbraucherpreis für Wind- und Solarstrom wird staatlicherseits so hoch festgesetzt, dass er einzelwirtschaftlich profitabel ist. Das ist doch noch von der Preisstützung in der Agrarpolitik bekannt. Die führte zu Butter-,

Magermilchpulver-, Weizen- und Rindfleischbergen. Jetzt haben wir die Berge von Windkraft- und Solaranlagen, die wachsen und wachsen. Die Butterberge sahen wir nicht, die waren eingelagert in Kühlhäusern. Die Windradberge sehen wir: Die Landschaft wimmelt schon davon. Für seinen maximalen Strombedarf hat Deutschland eine installierte Leistung von etwa 70 Gigawatt. Aber 98 Gigawatt sollen mit der „Energiewende“ bis 2020 aus Wind und Sonne installiert werden

und bis 2050 sogar 144 Gigawatt. Der Anteil an gesicherter Stromleistung durch Windkraft liegt heute zwischen 5 bis 10 Prozent und die mittels Fotovoltaik bei nur 1 Prozent. Wird er in Richtung 100 Prozent hochgetrieben, bedeutet dies, dass wir nahezu 100 Prozent mit Kohle, Gas und Erdöl betriebene Kraftwerke brauchen, um die kontinuierliche Stromversorgung zu sichern, wenn Wind und Sonne ausfallen und keinen Strom liefern.

Dieses Vorhalten von Stromleistungen durch solche „Schattenkraftwerke“ bedeuten gigantische Doppel-Investitionen. Dazu kommt der Bau von tausenden Kilometern zusätzlich nötiger Stromleitungen und Vorrichtungen, um den Wind- und Sonnenstrom in die Strombedarfsgebiete zu leiten und Netzzusammenbrüche zu vermeiden. Die Kosten dafür werden den deutschen Strompreis nach oben katapultieren und für immer mehr Menschen unbezahlbar machen. Außerdem gehen

diese immensen Strompreissteigerungen in sämtliche deutsche Produkte und Dienstleistungen ein, folglich auch in deren Preise. Also werden die Menschen gezwungen, auch hierfür mehr Geld auszugeben und ihre Güternachfrage entsprechend einzuschränken. Außerdem verlieren die deutschen Unternehmen mit einer solchen Stromverteuerung an Wettbewerbsfähigkeit. Damit geraten ihre Arbeitsplätze in Gefahr – sei es durch Produktionsverlagerung ins Ausland, sei es durch Unternehmensaufgabe. Diese Energiepolitik wird Menschen und Wirtschaft ruinieren – und damit Deutschland.

 

 

11 16.7.2011 Förderung von Wind- und Fotovoltaikstrom nicht gesichert. Prof. Dr. Appel

 

Wird die hohe Einspeisevergütung für regenerativen Strom über 20 Jahre gezahlt werden?

Die nationale anti-EEG Bewegung (naeb e.V.) weist darauf hin, dass durch das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) die Stromkosten in Deutschland weiter rapide steigen. Schon jetzt fordert dieses Gesetz zusätzliche und unnötige Kosten in Höhe von 20% der Stromrechnung. Deutschland hat damit die höchsten Stromkosten in Europa. Mit der „Energiewende“ werden die Strompreise weiter kräftig steigen und sich innerhalb von 10 Jahren verdoppeln. Dies hat naeb nach den Planungsdaten der Bundesregierung errechnet.

 

Schon jetzt fordern Hartz IV-Bezieher einen höheren Zuschuss zu ihrer Stromrechnung. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) meldet nach einer Studie, die Stromkosten liegen für eine vierköpfige Familie um 400 Euro pro Jahr höher als im eingeplanten Ansatz. Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert die Entwicklung, die Hartz IV-Empfänger zwingt, an Essen und anderen Dingen zu sparen, um ihren Strom bezahlen zu können.  Die weiter steigenden Strompreise werden und müssen Deutschland industriell (Wegfall von Hunderttausenden Arbeitsplätzen) und sozial ins Abseits führen. Mit einem nationalen Notstand wird dann die Einstellung der Einspeisevergütung nach dem EEG begründet. Zahlungen und bevorrechtigte Einspeisungen des Stromes entfallen. Die Anlagen werden ein Minusgeschäft.

 

Dies kann ja gar nicht geschehen, denn das EEG garantiert doch die Einspeisevergütungen für die nächsten 20 Jahre, werden sich viele sagen. Doch wir haben gerade erlebt, wie die Atomgesetze aus dem Jahr 2010 ohne Ausgleichszahlungen vom Tisch gewischt wurden, weil angeblich von den Kernkraftwerken eine nicht beherrschbare Gefahr ausgeht. Mit einem nationalen Notstand lässt sich dann auch die Beendigung der Einspeisevergütung für Wind und Fotovoltaik-Strom leicht begründen, woraus wohl der kaufmännische Exitus der meisten Betreibergesellschaften, die auf 20 Jahre Rendite ausgerichtet sind, resultieren würde.

 

naeb fordert die Änderung (Herausnahme von Wind und Voltaik) dieses Gesetzes, da es uns alle in den Abgrund führt.

 

 

12 30.7.2011 EEG verstärkt Kaufkraftschwund. Prof. Dr. Appel

 

Auswirkungen der gesetzlichen Umverteilung von unten nach oben durch das EEG.

 

Laut dem statischen Bundesamt sind die Netto-Einkommen der Geringverdiener und Rentner in den letzten 10 Jahren um 10 – 20 Prozent gesunken. In der gleichen Zeit haben sich die Strompreise für die privaten Haushalte verdoppelt. Strom ist daher für die unteren Einkommensgruppen der am schnellsten steigende Kostenfaktor, auf den nicht verzichtet werden kann.

 

Denn wir brauchen Strom für die Beleuchtung, zum Kochen und Waschen, für den Kühlschrank, das Radio, den Fernseher, das Internet und die vielen Haushaltsgeräte. Ohne Strom laufen selbst die Gas- und Ölheizung nicht. Die Zündung und die Umwälzpumpen müssen betrieben werden. Wie die Aufzählung zeigt, ist der Strombedarf für die einzelnen Haushalte praktisch gleich. Sparen ist kaum möglich ohne einen wesentlichen Verlust an Lebensqualität. Geringverdienern bleibt zusätzlich die Möglichkeit versperrt, Strom sparende effizientere Geräte zu nutzen, weil ihnen das Geld für die Investitionen fehlt. Sie zahlen also sogar noch mehr für Strom als die besser Verdienenden. Ursache für den hohen Strompreis in Deutschland, der weit über dem Weltdurchschnitt liegt, sind Steuern und öffentliche Abgaben, die lt. Mitteilung des Bürgerservice der CDU Bundesgeschäftsstelle ca. 46% des Strompreises ausmachen. Den größten Anteil, nämlich 17% hat die Umlage nach dem Erneuerbaren- Energien-Gesetz (EEG). Mit dem geplanten Ausbau der regenerativen Energien und auch dem ausschließlich dadurch bedingten Netzausbau wird dieser Anteil weiter stark steigen und bis zum Jahr 2020 den Strompreis abermals verdoppeln auf dann mehr als 50 Cent/kWh. Die Verarmung der Geringverdiener wird also weiter gehen.

 

Gewinner sind die besser Verdienenden, die in regenerative Anlagen investieren können. Sie kassieren mit den gesetzlich festgelegten hohen Einspeisevergütungen hohe Renditen, die nach dem EEG für 20 Jahre garantiert werden. Verlierer sind die Geringverdiener, die die hohen Renditen der Anleger mit immer höheren Strompreisen bezahlen. Verlierer sind aber auch die Arbeitnehmer, die durch den Kaufkraftverlust der Geringverdiener (geringere Nachfrage) ihren Arbeitsplatz verlieren, und die Beschäftigten in den energieintensiven Industrien (Stahl-, Metall-, Glas, Zement- Kunststoff- und Düngerherstellung), deren Betriebe schließen oder in Länder mit geringeren Energiekosten abwandern müssen. Allgemein wird die Bedeutung des Kostenfaktors Energie völlig unterschätzt: Pauschal über alle Güter haben diese an den Gesamt-Produktionskosten bereits einen Anteil von 20% neben Lohn in der gleichen Größenordnung und 60% Zukauf. Energie ist wegen der massiven politischen Beeinflussung im Gegensatz zu den beiden anderen Blöcken kaum steuerbar und erwürgt die Industrie. Hier entwickelt sich sozialer Sprengstoff. Daher fordert die nationale anti-EEG Bewegung (NAEB) die Abschaffung des EEG.

 

Diese Forderung bedeutet nicht die Verabschiedung von den regenerativen Energien. Es gibt viele marktgerechte Anwendungen zur Stromnutzung aus regenerativen Energien. Die Zwangsversorgung unseres nationalen Stromnetzes gehört nicht dazu und ist kontraproduktiv.

 

 

13 13.8.2011 Dies wäre die vernünftigere Energiewende; Dr. K. P. Krause

 

Die Kohlekraftwerke auf höhere Wirkungsgrade umrüsten. Das ist sicherer und viel billiger, als noch mehr Windkraft- und Fotovoltaik-Anlagen zu bauen.

 

Mit dem Abschalten der Kernkraftwerke (KKW) wird in Deutschland der Strom knapp. Was an Strom bisher die KKW liefern, soll ersetzt werden durch Strom aus Windkraft- und Fotovoltaikanlagen. Um also die sonst drohenden Engpässe in der Stromversorgung zu vermeiden, wollen Bundesregierung, Bundestag und die dort vertretenen Parteien noch viel mehr solcher Anlagen errichten lassen als bisher schon. Wer Engpässe in der Stromversorgung fürchtet, meint im Klartext, dass Stromausfälle drohen. Die aber wird es auch mit viel mehr Strom aus Sonne und Wind geben, denn Wind weht höchst unzuverlässig, nachts scheint noch immer keine Sonne und im Winter selbst tagsüber nicht lange und stark genug. Auch lässt sich Strom nicht auf Vorrat produzieren und großtechnisch nicht speichern.

 Wegen dieser natur- und physikalisch bedingten Tatsachen, kommt es bei dieser Stromerzeugung ständig zu starken Ausschlägen, die Stromversorgung schwankt. Solche Schwankungen führen zu Überlastungen des Stromnetzes. Die über das ganze Land und weit draußen im Meer, also dezentral verteilten Stromerzeugungsanlagen verstärken die Überlastungsgefahr. Tritt eine Überlastung ein, bricht das Netz zusammen, der Strom fällt für ganze Versorgungsgebiete aus. Beispiele dafür gibt es schon, nur wird vermieden, die wahre Ursache dafür zu benennen. Warum durch das Abschaffen von Kernkraftwerken Stromausfälle riskieren, wenn der Ersatz des KKW-Stroms einfacher auch anders geht? Das Naheliegende nämlich wird übersehen, jedenfalls gemieden: den Wirkungsgrad jener Kraftwerke zu erhöhen, die Strom aus Stein- und Braunkohle erzeugen.

 

2010 haben deutsche Kohlekraftwerke in Deutschland insgesamt 263 Terrawatt-Stunden (twh) Strom produziert. Das waren in jenem Jahr fast 44 Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauchs (siehe unter www.windstrom-kosten.de den Abschnitt Stromerzeugung). Diese Stromleistung wurde mit einem (geschätzten) Durchschnitts-Wirkungsgrad der Kohlekraftwerke von 33 Prozent erreicht. Derzeit sind eine größere Anzahl Kohlekraftwerke mit einem Wirkungsgrad von 45 Prozent im Bau. Um diesen höheren Wirkungsgrad zu erreichen, ist Stahl T24 erforderlich. Dieser Stahl ist nach Aussage des Stromerzeugers RWE bei sachgemäßer Anwendung einsatzfähig. Damit bietet es sich an, die bestehenden Kraftwerke zur Steigerung ihres Wirkungsgrades von 33 auf 45 Prozent umzurüsten. Dazu muss man den Brenn-Ofen auszutauschen, die Turbine um eine Dampfstufe erweitern und einen leistungsfähigeren Generator einbauen. Dies bedeutet zwar im Einzelfall eine erhebliche Investition, aber andererseits wird in die Hülle nicht eingegriffen, so dass dies den Genehmigungsweg vereinfacht. Außerdem steigen weder der Einsatz an Primärenergie (sprich Kohle) noch die Emissionen, das heißt: Die Effizienzsteigerung führt nicht zu einem höheren CO2- Ausstoß.

 

Obendrein ergibt eine einfache kaufmännische Rechnung, dass die Stromerzeugung um zusätzliche 95 Terrawatt-Stunden oder 36 Prozent sogar steigt. Damit wäre der Ausfall von bisher in Deutschland erzeugtem Kernkraftstrom bis auf einen Rest von rund 45 Terrawatt-Stunden bereits ausgeglichen. An zusätzlichen Kosten würden lediglich die überschaubaren Abschreibungen für die Umrüstung entstehen. Weder wird mehr Kohle gebraucht, noch muss man mehr Geld für CO2- Zertifikate ausgeben. Dieser Rest wird durch die im Bau befindlichen neuen Kohlekraftwerke abgedeckt.

 

Dieser Vorschlag zeichnet sich zusätzlich durch zweierlei aus: Er ist erstens pragmatisch und zweitens leicht umzusetzen. Dagegen führt der Energiewende-Ansatz der Politiker in Bund und Ländern mittels Wind- und Fotovoltaik-Strom samt EEG zu einer Stromverteuerung, die gegenüber der Wirtschaft und den privaten Verbrauchern unverantwortlich ist (Näheres unter www.naeb.info). Hinzukommt, dass für diesen EEG-subventionierten Strom mehrere mehrere tausend Kilometer neue Stromleitungen durch das Land gezogen werden müssen und dieser Strom nicht nach Bedarf verfügbar ist, sondern nur, wenn die Sonne scheint und der Wind in passender Stärke weht. Wir fragen die Bundesregierung und alle anderen Politiker: Warum gehen Sie nicht diesen naheliegenden Weg? Warum stattdessen den zu teuren, zu unsicheren? Warum stattdessen noch mehr Windkraftanlagen und Fotovoltaikanlagen auf Hausdächern in der Landschaft sowie überflüssige neue Stromleitungen?

 

Warum stattdessen die Landschaft verschandeln und die davon betroffenen Menschen unnötig zu Opfern machen?

 

 

14 27.8.2011 Energiepolitik vernichtet Arbeitsplätze. Prof. Dr. Appel

 

In Deutschland herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Offene Stellen können nicht besetzt werden. Der Export boomt. Die Energiewende scheint daran nichts zu ändern. So muss man wohl die Meldungen von der Regierung und den öffentlichen Medien interpretieren.

Doch dies ist nur die noch stille Oberfläche der wirtschaftlichen Entwicklung auf Grund der deutschen Energiepolitik. Wegen der Schließung der Kernkraftwerke in Deutschland will der Stromerzeuger e-on sich von elftausend Mitarbeitern trennen. Notwendige Investitionen für die Zinkelektrolyse in Nordenham werden wegen immer höherer und unkalkulierbarer Strompreise nicht getätigt. Der Chemieriese Bayer muss seine Kunststoffproduktion wegen hoher Energiepreise ins Ausland verlegen, so der Vorstandsvorsitzende Dekkers lt. Wirtschaftswoche. Gleiches gilt für die Erdölraffinerien in Deutschland. Raffinerien in Ländern mit günstigeren Strompreisen produzieren deutlich preiswerter.

Die schleichende Aufgabe von wirtschaftlichen Arbeitsplätzen wird bisher kaum registriert. Welche grundlegende Bedeutung eine preiswerte und sichere Energieversorgung für die Wirtschaft hat, zeigt Frankreich, das im Gegensatz zu Deutschland an der Kernenergie festhält. Laut den VDI Nachrichten, der Wochenzeitung des Vereins Deutscher Ingenieure, vom 29. 7. 2011 zieht Frankreich inzwischen nach China und den USA weltweit die meisten ausländischen Direktinvestitionen an. Im letzten Jahr waren es mit 40 Milliarden Euro fast doppelt so viel wie in dem wirtschaftlich weit größerem Deutschland. Die Folge liegt klar auf der Hand: In Frankreich entstehen neue hochmoderne Arbeitsplätze und die zum Teil veralteten Arbeitsplätze werden erneuert.

Denn die durchschnittlichen Strompreise liegen in Frankreich für Industrieunternehmen rund 40 % unter den Preisen in Deutschland. Für energieintensive Branchen ist der Unterschied mit 60 % sogar noch höher. In Frankreich spart ein Industrieunternehmen mit einem Strombedarf von 150 Millionen kWh gegenüber Deutschland rund 5 Millionen Euro im Jahr. Das sind etwa 1000 Euro pro Mitarbeiter. Unwirtschaftlich in Deutschland ist inzwischen die Erzeugung von Aluminium, für die pro Kilogramm 18 kWh gebraucht werden. Bei einem Weltmarktpreis von knapp 2 Euro/kg kostet in Deutschland der Strom dafür 1,57 Euro, während in Frankreich nur 63 Cent anfallen.

Dies sind Zahlen vor der „Energiewende“. Die Strompreise werden und müssen in Zukunft noch schneller steigen (siehe: http://www.windstrom-kosten.de). Der Verlust von Arbeitsplätzen und der Kapitalabfluss werden beschleunigt, denn deutsche Unternehmen werden in Zukunft im energiegünstigen Ausland investieren. Grund sind die hohen Einspeisevergütungen der regenerativen Energien durch das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG). Das planwirtschaftliche und unsoziale Gesetz garantiert für die Einspeisung regenerativer Energien unwirtschaftlich hohe Preise für die nächsten 20 Jahre. Unsere Volkswirtschaft wird dies nicht verkraften.

 

 

15 10.9.2011 naeb e.V. Beiratssitzung am 10.9.2011, 3. Quartal, in Hannover, Prof. Dr. Appel

 

Der Beirat der nationalen anti-EEG Bewegung e.V. (NAEB) besteht aus 12 Fachleuten der verschiedenen technischen und wirtschaftlichen Gebiete der Energieversorgung. Der Beirat ist die Strategie-Kommission des Vereins.

Die bisherige Strategie, nur gegen die unsoziale planwirtschaftliche Förderung von Windstrom und Voltaik zu agieren, wurde zur Disposition gestellt, weil durch die „Energiewende“, der praktisch alle Parteien zugestimmt haben, NAEB keine Diskussionsplattform mit Parteienvertretern mehr sieht. (In der Historie war der Ansatz, zumindest die CDU zu einer auf volkswirtschaftliche und physikalische Realität bezogenen Strom-Politik einzustimmen. – siehe dazu auch altes Programm

von naeb e.V. unter www.naeb.info/Dokumente/Programm.pdf).

Neben diesen beiden Typen der EEG-Förderung hat in den letzten 2 Jahren das Subventionsvolumen von Biogasstrom enorm zugelegt bis zur Größenordnung Windstrom. Umweltprobleme und Agrarpreise sind dadurch angewachsen. Daher wird auch die Bio-Strom Förderung abgelehnt.

 

NAEB wird so wieder gemäß dem Vereinsnamen – nationale anti-EEG-Bewegung - gegen das EEG als Ganzes agieren, d.h. die Abschaffung dieses planwirtschaftlichen und unsozialen Gesetzes fordern. Dieses wurde beschlossen und die Ausformulierung der entsprechenden Programm Überarbeitung auf den Weg gebracht. Weiter wurden Kontakte zu einer Hausbesitzer- und Mieter-Schutz-Organisation aufgenommen. Auf die Hausbesitzer und die Mieter kommen erhebliche Mehrkosten zu durch die mit der „Energiewende“ gesetzlich verordnete Wärmedämmung und effektivere Heizungen. In vielen Fällen führen Wärmedämmungen zu nassen Wänden und damit zur Zerstörung der Bausubstanz.

Die Kostentreiber sind identisch, nämlich "Klima-Politische" Gesetze. Es wird eine Zusammenarbeit mit der Hausbesitzer- und Mieter-Schutz-Organisation angestrebt. NAEB profitiert dabei von den Bauexperten und dem Netzwerk der Schutzorganisation, während die Schutzorganisation die umfangreichen Kenntnisse von NAEB über eine gesicherte und bezahlbare Stromversorgung mit nutzen kann.

Die Verbraucher-Informationsveranstaltung in Wetzlar am 13.9.2011 abends wurde von dem Verantwortenden Mitglied Hofmann aus Wetzlar vorgestellt. Näheres hierzu auf der naeb.info-Web-Site.

 

Nach dem Ausfall der CDU als Partner und nach bisher wenig ermutigenden Kontakten zu FDP und SPD wird nun alle Kraft auf die Entwicklung hin zu einer Massenbewegung Strom21, abgeleitet aus der Protest-Bewegung Stuttgart21, ausgerichtet. Der Beirat sieht die weiterhin zu erwartende massive Strompreissteigerung, induziert durch das EEG (Gesetz zur Einspeisung "erneuerbarer" Energien) als Basis für den Zulauf von Mitgliedern. Die nächste Strompreiserhöhung ist im Frühjahr zu erwarten, wenn die neu gebauten Wind- Solar- und Biostromanlagen in die EEG Umlage einfließen. Vorher sind auch noch Stromausfälle zu erwarten, wenn im Winter die Nachbarländer keinen Strom mehr exportieren können.

Die Jahresmitglieder-Versammlung wurde auf die 2. Hälfte November 2011 festgelegt.

 

 

16 23.9.2011 Mogelpackung Ökostrom, Prof. Dr. Appel

 

So werden die Verbraucher hereingelegt.

Fast alle Stromlieferanten bieten Ökostrom, also Solar-, Wind-, Bio- und Wasserstrom an. Mit nur etwa 0,5 Cent Preisaufschlag pro Kilowattstunde "grünem" Strom können die Stromkunden ihr Umweltgewissen entlasten. Eine Reihe von Überwachungsorganisationen bis hin zum TÜV zertifizieren, daß Ökostrom auch in der Leitung ist.

Erhält der Ökokunde nun tatsächlich „grünen“ Strom? Bestimmt nicht, solange keine Direktleitung von den Ökostromanlagen zu seinem Hausanschluß führt. In das Stromnetz speisen nämlich alle Hersteller ein – egal ob öko oder nicht. Und dann nimmt der Mischstrom den jeweils kürzesten Weg zum Verbraucher. Strom aus alpiner Wasserkraft wird in Norddeutschland nie ankommen. Immerhin bekommt der Besitzer von Fotovoltaik auf dem Dach tatsächlich seinen eigenen Ökostrom ins eigene Netz, jedoch nur, solange die Sonne scheint. Hat er eine Altanlage, speist er seinen Solarstrom in das Netz für 50 Cent pro Kilowattstunde ein und bekommt dann den gleichen Strom für 25 Cent pro Kilowattstunde wieder zurück. Die Preisdifferenz bezahlen alle Stromkunden nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG) mit höheren Strompreisen. Scheint die Sonne nicht, bekommt auch der Besitzer einer Fotovoltaikanlage den Strom aus dem nächsten Kraftwerk, also keinen Ökostrom.

Die Stromindustrie und der Gesetzgeber wissen das. Um trotzdem „grünen“ Strom verkaufen zu können, brauchen die Stromlieferanten nur den Nachweis, dass sie irgendwann die gleiche Ökostrommenge eingekauft haben, die sie dem Ökostromkunden in Rechnung stellen. Ob der Ökostrom auch zum Zeitpunkt des Verbrauchs geliefert wurde, ist dabei egal. Da jedoch der meiste Strom mangels Speicherpotenzial genau zum Zeitpunkt seiner Erzeugung auch verbraucht werden muss, wäre das aber sinnvoll.

Nach dem Gesetz darf auch Atomstrom echter Ökostrom werden: Wenn mit Atomstrom Wasser in das Oberbecken eines Pumpspeicherwerks gepumpt wird – das passiert in Süddeutschland und in Österreich häufig – verwandelt sich der davon erzeugte Wasserstrom zum Ökostrom. Wirklich grün ist das aber bestimmt nicht.

Der „grüne“ Strom täuscht alle gutgläubigen Verbraucher. Sie bekommen eben keinen Ökostrom, sondern den gleichen Strom wie der Nachbar mit dem allgemeinen Liefertarif. Nur etwas teurer.

Doch die Täuschung geht weit darüber hinaus. Solar-, Wind- und Biostrom ist im Mittel viermal teurer als Strom aus den konventionellen Kraftwerken (www.Stromlüge.de). Folglich müsste der Ökostrom mindestens 10 Cent pro Kilowattstunde mehr kosten, als der normale Netzstrom. Das können sich aber nur wenige Ökojünger leisten. Für das Neukundengeschäft wäre das bestimmt kein Erfolgsmodell. Und selbstverständlich müsste der konventionelle Strom dann billiger angeboten werden. All das wird aber nicht gemacht.

Möglich wird diese Verbrauchertäuschung durch die planwirtschaftliche Begünstigung des Ökostroms nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG). Es bereichert Wenige auf Kosten Aller. Es ist also eine gesetzliche Umverteilung von unten nach oben. Wachsende Verarmung, vielleicht auch Unruhen sind die logische Folge.

Die Nationale Anti-EEG Bewegung e.V. (NAEB) fordert daher die Abschaffung dieses unsozialen Gesetzes.

 

 

17 8.10.2011 Gemeinsame Presse-Erklärung der Verbraucherschutzvereine EIKE e.V., FEWB e.V.,

Hausgeld-Vergleich e.V., NAEB e.V. anlässlich der Verleihung des „Verbraucherschutz-Awards“ an den Wirtschaftsredakteur Daniel G. Wetzel zu Solar- und Windstrom-Industrie. Dr. K. P. Krause

 

- EIKE e.V. - Europäisches Institut für Klima und Energie

- FEWB e.V. - Verein zur Förderung energieeffizienter wirtschaftlicher Bausysteme

- Hausgeld-Vergleich e.V. - Schutzgemeinschaft für Wohnungseigentümer u. Mieter

- NAEB e.V. - nationale anti-EEG-Bewegung:

 

“Unzuverlässige Solar- und Windenergie gefährden unsere deutsche Industriegesellschaft und schädigen den Verbraucher!” Anlässlich der Verleihung des „Verbraucherschutz-Awards“ an den Wirtschaftsredakteur Daniel G. Wetzel von „Die WELT“, „WamS“ und „Berliner Morgenpost“ für seinen herausragenden Aufklärungsbericht „Der große Solarschwindel“ waren sich die Verbraucherschutzvereine EIKE, FEWB, Hausgeld-Vergleich und naeb in Berlin einig, dass die Energiewende der Bundesregierung in einem wirtschaftlichen Fiasko für Deutschland enden wird.

 

Die Gründe der vier Verbraucherschutzvereine sind:

1. Solar- und Windenergie sind unzuverlässig und deshalb nicht in der Lage, für die erforderliche kontinuierliche Strombelieferung der Wirtschaft und des Verbrauchers zu sorgen.

2. Daher müssen zur Versorgungssicherheit Solar- und Windenergieanlage zu 100% durch zuverlässig arbeitende Stromkraftwerke konventioneller Art als Reserve abgesichert werden für den Fall, dass Wind- und Sonne-Kraftwerke nicht liefern. Solch ein System führt zu volkswirtschaftlich unsinnigen Doppel-Investitionen, die die deutsche Industrie und der Verbraucher zu bezahlen hat.

3. Wind hat ebenso wie die Sonne eine zu geringe Leistungsdichte. Deshalb sind, um aus ihnen Energie zu gewinnen, ein hoher Flächenverbrauch und hoher Materialaufwand erforderlich. Daraus folgt, dass durch Wind und Sonne gewonnener Strom auf Dauer nur unverhältnismäßig teuer zur Verfügung gestellt werden kann.

4. Wind- und Sonnenenergie erzeugen unbrauchbare Leistungsspitzen, die in Deutschland nicht verwertbar oder speicherbar sind und deshalb derzeit nur zu sogenannten „Negativpreisen“ an aufnahmefähige Nachbarländer abgegeben werden können.

5. Der bereits subventionierte Ausbau von Solar- und Windenergie erfordert weitere enorme volkswirtschaftliche Investitionen in neue nationale und regionale Leitungsnetze, die sowohl den Wirtschaftsstandort Deutschland als auch den deutschen Verbraucher gegenüber unseren Nachbarn finanziell zusätzlich und unzumutbar benachteiligen.

6 . Für eine zuverlässige Stromversorgung sind nur konventionelle Kraftwerke in der Lage, Solar- und Windanlagen also überflüssig und noch mehr davon erst recht.

7. Die Erhöhung des Wirkungsgrades der Konventionellen Kraftwerke von 35% auf 45% liefert mehr verlässlichen Strom als alle regenerativen Anlagen, ohne mehr fossile Brennstoffe einzusetzen.

 

Deshalb stimmen die vier Vereine darin überein, dass die „Energiewende“ der Bundesregierung ein undurchdachter politischer Schnellschuss ist, der die Energiesicherheit Deutschlands gefährdet und volkswirtschaftlichen Schaden anrichten wird. Weitere Information unter http://www.Stromlüge.de. Das EEG (Erneuerbare Energien-Gesetz) ist in der derzeitigen Fassung aufzuheben.

 

 

18 22.10.2011 Die Zwangsumlage für EEG-Strom wird 2012 kräftig steigen, Prof. Dr. Appel

 

Die Politik legt einen fast unveränderten vorläufigen Satz von 3,592 Cent fest;

wir haben nachgerechnet, dass es am Ende knapp über 5 Cent/kWh werden. Aber die Bundesregierung verharmlost sie mit zu niedrigen Angaben Die staatliche Zwangsumlage für Strom aus Windkraft, Sonnenlicht und Biomasse soll im kommenden Jahr 2012 vorgeblich nur minimal steigen, nämlich von 3,53 auf 3,592 Cent je Kilowattstunde. So jedenfalls stellt es nach Zeitungsberichten die Bundesregierung dar. Stimmen aber kann das nicht. Denn wenn man den von der Bundesregierung geplanten Ausbau der regenerativen Energie zugrunde legt (www.naeb.info), muss sie sich nach unseren Berechnungen von 3,5 auf über 5 Cent je Kilowattstunde erhöhen. Immerhin wird der Ausbau von teuren Wind-, Fotovoltaik - und Biostromanlagen massiv über die EEGZulage durch den Stromverbraucher subventioniert, denn diese sollen die Kernkraftwerke in Deutschland möglichst schnell ersetzen. Tatsächlich geht das wegen der natürlichen Defizite nicht, sie dienen lediglich als Placebo für den Stromverbraucher, und tatsächlich übernehmen in Zukunft die noch erheblich auszubauenden Kohle- und Gaskraftwerke die Funktion.

 

Die nächste Strompreiserhöhung kommt im Frühjahr 2012

Aber dieser additive „grüne Strom“ ist im Mittel drei- bis viermal teurer als der Strom aus den Kernkraftwerken und die Kohle und Gaskraftwerke fahren wegen diesem "grünen Strom" mit wesentlich schlechterer Auslastung, müssen also auch teurer werden . Folglich muss die deutsche Wende der Energiepolitik „Weg von Kernkraftwerken, hin zu den sogenannten erneuerbaren Energien“ zu einem kräftigeren Anstieg der Stromkosten führen, als von der Bundesregierung dargestellt. Das kann sich jedermann leicht selbst ausmalen. Die nächste Strompreiserhöhung dürfte daher bereits im kommenden Frühjahr anstehen, zurückzuführen allein auf die schnell weiter wachsenden Einspeisegebühren für Wind-, Fotovoltaik- und Biostrom. Diese werden 2012 weiter auf insgesamt über 19 Milliarden Euro steigen. Das sind rund 220 Euro je Bundesbürger und Jahr. Allerdings erscheinen davon auf der privaten Stromrechnung nur etwa ein Drittel, also rund 70 Euro. Den Rest müssen wir Bürger über höhere Stromkosten für Waren und Dienstleistungen bezahlen. http://www.naeb.infoSteuer-Nummer: Fa. Berlin-Charlottenburg 27/673/53364 Bankverbindung: Sparkasse Berlin 100 500 00 / 6603157851

 

Die höheren Kosten lassen sich verstecken

Die Zwangsumlage für den „grünen Strom“ nach dem Erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG) zu berechnen, ist kompliziert. Mit Einflüssen wie Direktvermarktung, Managementprämie, Flexibilitätsprämie, Marktprämie, Grünstromprivileg-Mehrkosten, Netzkostenvermeidung, nicht zu berücksichtigende Handelsanbindungs-kosten, Eigenverbrauch, zukünftigen Preisen an der Strombörse und wechselndem Ertrag von Strom aus Windkraft und Sonnenlicht kann man sie bei entsprechenden Annahmen deutlich herunterrechnen. Allein z.B. in der Managementprämie, in der Planung mit 127 mio. Euro ausgewiesen, sieht die industrielle Stromverbraucherschutzorganisation VIK ein Risiko von 1.000 mio. Euro. (Dieser Betrag findet sich im nächsten Jahr versteckt in den Kosten der Verteilnetzbetreiber wieder) Auf diese Weise werden die höheren tatsächlichen „grünen“ Stromkosten versteckt. Bezahlen müssen wir sie aber über einen weiter steigenden Strompreis dennoch.

 

Warum das Vorgaukeln?

Warum gaukelt uns die Bundesregierung vor, der Ersatz von Strom aus Kernkraftwerken durch regenerativen Strom werde weitgehend kostenneutral sein? Sie will Widerstände gegen diese Stromerzeuger abbauen. Die kräftig geschürte Angst vor Kernkraftwerken reicht dafür nicht aus. Die Profiteure der „Energiewende“, die mit den hohen EEGEinspeisegebühren überhöhte und über zwanzig Jahre lang gesetzlich gesicherte Gewinne zu Lasten des kleinen Stromkunden verbuchen, wollen noch mehr absahnen. Und die Politiker wollen ihre Macht weiter ausbauen durch immer stärkere Beschränkung unserer Freiheit. So werden Einsprüche gegen Windstrom- und Biogasanlagen immer weiter eingeschränkt zugunsten staatlicher Wünsche und Entscheidungen.

 

Das EEG setzt falsche Anreize

und muss daher weg Ausgehend von dem Mengenansatz des Plans mit 113 Terrawattstunden und auf der Basis des Preisgefüges der EEG-Novellierung 2012 ergibt sich für den EEG-Strom eine Gesamtsumme von 19,5 Mrd. Euro gegenüber ca. 15,5 Mrd. in 2011 und 14,1 Mrd. Euro (zzgl. kleiner Reserven) in der Unterlage "Berechnung der EEG-Umlage 2012" der ÜNB. (eine umfangreiche Gegenrechnung zu diesem Dokument durch NAEB e.V. liegt vor). Daraus leitet sich eine bei 5,044 Cent/kWh liegende Belastung durch die sogenannten EEG-Stromarten ab. Es ist offensichtlich das Ziel der Bundesregierung, in Zusammenarbeit mit den von ihr ins Leben gerufenen Fachagenturen, die Bürger über diese hohen Zusatz-Kosten der „Energiewende“ zu desinformieren. Das EEG spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Jede regenerative Anlage verteuert den Strom über die gesetzlichen hohen Einspeisevergütungen weiterhin. So streichen Hersteller und Betreiber dieser Anlagen hohe Gewinne ein. Das EEG ist kein Anreiz, solche regenerative Energieanlagen zu entwickeln, die in einem freien Markt, also ohne EEG-Zwangs-Subventionierung durch den Stromverbraucher, wettbewerbsfähig sind.

 

Das EEG muss daher so schnell wie möglich abgeschafft werden.

 

 

19 5.11.2011 Griechische Verhältnisse auch in Deutschland. Prof. Dr. Appel

 

Wie mit dem EEG das Bruttoinlandsprodukt aufgeblasen wird.

(Gesetz zur Einspeisung erneuerbarer Energien)

 

Das Statische Bundesamt liefert für das Bruttoinlandsprodukt folgende Definition: „Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft in einem bestimmten Zeitraum. Es misst den Wert der im Inland hergestellten Waren und Dienstleistungen (Wertschöpfung), soweit diese nicht als Vorleistungen für die Produktion anderer Waren und Dienstleistungen verwendet werden.“

 Das Bruttoinlandsprodukt ist wohl der wichtigste wirtschaftliche Indikator eines Landes. So wurde auch in den Europäischen Verträgen festgelegt, die Staatsschulden der Mitgliedsländer dürfen 60% des BIP und die jährliche Neuverschuldung darf 3% des BIP im Jahr nicht übersteigen. Inzwischen haben fast alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union diese selbst gesetzten Grenzen überschritten. Sanktionen wurden nicht verhängt. Die weltweiten Finanzkrisen der letzten Jahre dienten als Begründung. Die von der Europäischen Union festgelegten Schuldengrenzen können auf zwei Wegen wieder erreicht werden. Erstens, es werden Schulden abgebaut. Dann gibt es auch keine Neuverschuldung. Oder zweitens, das Bruttoinlandsprodukt wird erhöht. Dann rutschen die Schulden wieder in den zugelassenen Prozentrahmen. Dazu müssten die Werte der hergestellten Waren und Dienstleistungen steigen. Oder es werden einfach höhere Preise gesetzlich festgelegt, wie es in einer Planwirtschaft üblich ist. Dann steigt das Bruttoinlandsprodukt ohne eine tatsächliche Wertsteigerung. Mit diesem Trick hat sich die DDR auf die 10.- stärkste Wirtschaftsmacht der Erde hoch gemogelt.

 

Aber auch die Bundesregierung geht mit ihrer Energiepolitik diesen Weg. Für die regenerativen Energien gehen als Wertschöpfung die nach dem Erneuerbaren Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Einspeisevergütungen in das Bruttoinlandsprodukt ein, wie den Broschüren des Bundesumweltministeriums zu entnehmen ist. Die Einspeisevergütungen liegen um ein Vielfaches höher als der Preis an der Strombörse, der den reellen Wert des Stromes angibt.

 

Mit dem EEG wird das Bruttoinlandsprodukt um weit mehr als 10 Milliarden Euro pro Jahr erhöht, ohne entsprechende Werte zu schaffen. Das EEG führt also nicht nur zu immer höheren Strompreisen (siehe: www.Stromlüge.de), Zerstörung unserer Umwelt und einer Umverteilung von unten nach oben mit wachsenden sozialen Spannungen, sondern auch zu einem verfälschten, zu hohen Bruttoinlandsprodukt, mit dem international unsere Wirtschaftskraft bewertet wird. Fachleute sollten sich daran machen und schauen, ob noch weitere Tricksereien bei der Berechnung des deutschen Bruttoinlandproduktes vorgenommen werden. Denn es wird viel Geld und Ansehen kosten, wenn international bekannt wird, dass Deutschland in größerem Stil das Bruttoinlandsprodukt durch falsche Bewertungen aufbläht. Die nationale anti-EEG Bewegung e.V. (naeb) fordert daher die umgehende richtige Berechnung des BIP. Dazu muss das unsoziale EEG abgeschafft werden, das durch immer höhere Strompreise zu wachsenden Kaufkraftverlusten führt, mit regenerativen Anlagen die Umwelt verschandelt, die energieintensive Industrie aus dem Lande treibt und so nachhaltig unseren Wohlstand mindert. (s. www.naeb.info)

 

Wir fordern die Bürger dieses Landes auf, aktiv gegen diese unsoziale und immer teuere Energiepolitik mit uns gemeinsam zu protestieren.

 

 

20 19.11.2011 Jahresversammlung der nationale anti-EEG Bewegung e.V. (NAEB), Prof. Dr. Appel

 

Bericht über die Veranstaltung am 19. 11. 2011 in Hannover.

Vereinsführung:

Im Berichtsjahr erfolgten keine Änderungen in der Leitung des Vereins und im Beirat. In den Beirat wurden 2 neue Mitglieder gewählt, die als Experten die Gebiete Nukleartechnik, Energieeinsparung und Energiewirtschaft bearbeiten.

Dank der ehrenamtlichen Mitarbeit der Mitglieder und Übernahme aller Auslagen für ihre NAEB Aktivitäten ist der Verein trotz des geringen Beitrags wirtschaftlich gesund. Er zieht aktive Fachleute an. Im Jahr 2010 konnten wir 23 neue Mitglieder begrüßen. Im laufenden Jahr 2011 bis zum 15.11. traten 25 Personen dem Verein bei. Wir suchen noch nach dem richtigen Weg, breiten Bevölkerungskreisen, die unter immer höheren Strompreisen leiden, aber das Stromgeschäft und insbesondere die dahinter steckende Energiepolitik nicht vollständig übersehen, die Wichtigkeit dieses Themas nahe zu bringen und ihr Engagement zu erreichen.

Arbeitsprogramm:

Entsprechend der Satzung sind wir Gegner des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG), das unsere Volkswirtschaft nachhaltig schwächt durch:

- weiter stark steigende Strompreise

- Schließung oder Verlagerung energieintensiver Industrien

- Verluste wirtschaftlicher Arbeitsplätze

- hoch subventionierte Arbeitsplätze für regenerative Energien

- Umweltzerstörung durch Windgeneratoren, Maisfelder und Stromtrassen

- gesetzliche Vermögens-Umverteilung von unten nach oben

- Blockade der Entwicklung von neuen, volkswirtschaftlich sinnvollen, nachhaltigen Generatortechniken.

 

Im Berichtszeitraum haben wir die Beschränkung, zunächst nur gegen Windstrom und Fotovoltaik zu agieren, aufgegeben. Unsere Forderung ist nunmehr die ersatzlose Streichung des EEG. Gleichzeitig unterstützen wir die Forderung nach der Abschaffung der Gesetze über Einsparungen von Heizwärme durch Isolierungen, die in vielen Fällen den Charakter von Teilenteignungen aufweisen und zu erheblichen Zerstörungen der Bausubstanz durch Schimmel- und Kondensatbildung führen.

 

Wir verstehen uns als eine politisch aktive Organisation, die die Erkenntnisse von Fachleuten bewertet und in geeigneter Weise in die Öffentlichkeit trägt. So halten wir freundschaftliche Kontakte zu dem Europäischen Institut für Klima und Energie (www.eike.de), deren Mitglieder ebenfalls ehrenamtlich arbeiten.

 

Aktionen:

Wir haben zunächst versucht, Politiker von der CDU und der FDP über den schädigenden Einfluss des EEGs aufzuklären. Spätestens mit der sogenannten Energiewende sind sämtliche Parteien auf „Grün“ eingeschwenkt. Wir haben daher den Kontakt zu den Parlamentariern abgebrochen, weil Ideologen Sachargumenten nicht zugänglich sind. Mit Interesse verfolgen wir die Aktivitäten der Piratenpartei, die den Staatseinfluss stark zurück drücken sollen.

 

Wir versuchen, unser Ziel, Abschaffung des EEG, nun über die Stimme des Volkes zu erreichen. Dazu dienen Vorträge, Pressemitteilungen, Leserbriefe und Zeitungsinserate. Vorträge über unsere Energieversorgung, Kosten und Sicherheit kommen bei Schülern hervorragend an. Sie merken schnell, dass sie reale Informationen bekommen statt staatlich und von den grünen Lobbyorganisationen unterstütze Ideologien. Leider haben viele Schulleitungen Angst, sich politisch inkorrekt zu verhalten. Dort werden die Schüler einseitig indoktriniert. Zeitungsinserate können wir nur mit Spenden realisieren, da uns keine staatlichen Mittel zufließen.

 

NAEB will in Zukunft stärker politisch tätig werden. Dies wird nur gelingen, wenn wir unsere Mitgliederzahl ständig vergrößern und wenn wir dann große Protestmärsche organisieren können. Die ständig wachsenden Strompreise und die zu erwartenden Stromengpässe im kommenden Winter werden uns bei der Mitgliederwerbung helfen. Um schlagkräftiger zu werden, haben wir begonnen, regionale Gruppen über ganz Deutschland zu bilden.


Beirat.

Der Beirat erarbeitet die politische Richtung der NAEB Aktionen. Er analysiert die Energiepolitik und stellt die Schwächen öffentlich heraus. Im Beirat sich Fachleute aus folgenden Gebieten vertreten:

- Stromerzeugung und Verteilung

- Hochschulen

- Schulen

- Atomtechnik

- Stahlindustrie

- Industriefinanzen

- Architektur und Bauwesen

- Verarbeitende Industrie

- Werbung

- Zeitungsredaktionen.

Der Beirat tagte viermal im Jahr, um Grundsatzprogramm, Strategie und Vorgehenstaktik des Vereins weiter zu entwickeln. Viele Ergebnisse, wie Leserbriefe, Beiträge in Zeitungen und Pressemitteilungen sind unter www.naeb.info dokumentiert. Dazu gehört auch eine Powerpoint Präsentation über die Strompreisentwicklung von Herrn Duepmann, ein Videovortrag von Herrn Fischer sowie das Buch:

Appel/Kaiser: Energie – Schlüssel zum Wohlstand. Unser Vertreter in Berlin, Prof. Dr. Keutner, hat viele zentrale Tagungen und Veranstaltungen besucht und immer wieder im Namen von NAEB kritische Fragen gestellt.

 

Vorstandsneuwahl.

Turnusmäßig nach 2 Jahren Amtszeit war der Vorstand neu zu wählen. Auf der Ebene des geschäftsführenden

Vorstandes gab es keine Veränderungen. Heinrich Duepmann (1. Vorsitzender), Prof. Dr. Hans-Günter Appel

(2. Vorsitzender) und Heinz Hofmann (Kassierer) wurden wieder gewählt. In den weiteren Positionen gab es teilweise Neubesetzungen.

 

 

21 3.12.2011 "Spiegelfechtereien im Verbraucherschutz", Konrad Fischer

 

Der VIK - Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft e.V. forderte die Entlastung der industriellen Strom-

Verbraucher von den EEG-Kosten und selbstverständlich liefert der Gesetzgeber unserer Lobbykratur das entsprechende EEG-Regelwerk. Dieser großartige Lobbyisten-Erfolg rief den überwiegend vom Steuerzahler finanzierten Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) auf den Plan, um möglichst medienwirksam zu punkten.

Doch wie bei vielen anderen Aktivitäten der staatlich gelenkten "Verbraucherschützer" beispielsweise im Energiesparbereich vertreten sie auch hier nur scheinbar das wahre Interesse der Verbraucher. Die Bevölkerung muss

wie immer die Zeche zahlen, die sie auch im EEG-Bereich bestimmt nicht selber bestellt hat. Wir nennen das

Spiegelfechtereien statt wirklichen Verbraucherschutz! Solch Mediengeplärre auf Kosten und Rechnung der wehrlosen

Verbraucherschutzopfer findet unsere Kritik und hat uns zur folgenden Nachricht an den sogenannten "Verbraucherschutz" herausgefordert:

Per Post

Herr Dr. Holger Krawinkel

vzbv e.V.

Markgrafenstraße 66

10969 Berlin


Ihre Kritik an der Ungleichbehandlung von industriellen und privaten Stromverbrauchern - Medienberichte

Bester und Lieber Herr Dr. Holger Krawinkel,

Ihre grundsätzlich berechtigte Kritik an der ungerechtfertigten Ungleichbehandlung von Strom-Klein- und Groß-

Verbrauchern verdient höchstes Lob! Dafür danken wir Ihnen auch als Betroffene sehr herzlich. Wenn berichtet wird:

"Der Normalverbraucher muss dafür sechs Cent pro kWh bezahlen. ... Erhöhung um 26 Euro pro Jahr. Krawinkel nennt

das eine einmalige Schweinerei" z.B. tz, 22.11.11, trifft das aber leider nicht wirklich den Kern des volkswirtschaftlichen Verbrechens. Verbrechen? Ja, das Verbrechen der Initiatoren des EEG und der Energiewende an uns Verbrauchern.


In unserer NAEB-Pressemitteilung Nr. 18 vom 22.10.2011 haben wir darauf hingewiesen, dass die Politik die

Mehrbelastung durch den EEG-Strom (Wind, Voltaik, Biogas) künstlich niedrig rechnet. Eine absichtliche Fälschung

und Betrug der wehrlosen Bevölkerung. Insgesamt also eine perfide Regierungskriminalität zugunsten der

Ökoparasiten und Klimaschutzabzocke. Ihnen ist das offensichtlich nicht zu Kenntnis gelangt. Und deshalb prügeln Sie

nun in grundsätzlicher berechtigter Wut die völlig Falschen - die Industrie.


Falsche Kritik führt auch hier - wie immer - ins Abseits. Der abgezockte Bürger zahlt nämlich die direkten EEGMehrkosten

sowie die durch das EEG induzierten sonstigen Mehrkosten, z.B. im Stromnetz, in jedem Fall. Egal, ob das

nun direkt über die EEG-Zulage, über die Netzkosten oder über die EEG-induzierten Mehrkosten seiner Einkäufe im

Pfund Butter oder dem Sack Zement erfolgt. Capito?


Die Mehrkosten, ca. 5,04 Cent je kWh für 2012!!! (vgl. o.g. Pressemitteilung), bleiben in jedem Fall beim EGgelackmeierten

Bürger hängen. Wieso? Weil die Wirtschaft die EEG-Mehrkosten über erhöhte Preise nicht exportieren kann. Die Detail-Kalkulation dieser 5,04 Cent finden Sie auf http://www.Stromlüge.de


Über die wahre Ursache der Misere, dass der Strompreis ausschließlich durch die Stromlüge namens Energiewende

erhöht wird, äußern Sie sich überhaupt nicht. Seltsam. Ein Schelm, der Böses dabei denkt! Und wieso Stromlüge? Weil

die Energiewende nichts anderes ist, als der Übergang von Kernkraftstrom auf Kohle und Gas. Und zusätzlich wird

dem Stromverbraucher das Klimaschutz-Placebo EEG-Strom verabreicht.

 

Bedingt durch die Ausbaupläne der Politik im Bereich EEG-Strom wird der Strompreis für den Endverbraucher

spätestens 2020 die 50-Cent-Marke übersteigen. Vielleicht sogar noch eher. Auch dank der von Ihnen aufgedeckten

Kostenverschiebetricks. Dies alles aufzudecken wäre unsere gemeinsame Aufgabe, nicht das St.-Florians-Gebet. Wir

bieten Ihnen dafür unsere uneingeschränkte Mithilfe nach allen unseren Kräften an.


Lassen Sie uns also gemeinsam die wahren volkswirtschaftlichen Verbrecher aus unserem so sehr vom Klima-Irrsinn

geplagten Land jagen. Das wird den Strompreis um mindestens 5 Cent/kWh verbilligen, ohne die Stromversorgung zu

gefährden. So entrinnen wir vielleicht noch dem drohenden Öko-Blackout. Wer von den Kindern und Enkeln der

heutigen Verbraucher wird hierzulande wohl noch eine vernünftige Arbeit finden, wenn die EEG-Strompreis-induzierte

Erosion unserer industriellen Arbeitsplätze so weitergeht wie seit der Einführung des Ökoschwindels? Hat nicht sogar

Altbundeskanzler Schröder einst angeprangert, dass wir doch nicht damit überleben können, uns gegenseitig die Haare

zu schnippeln?

Wir sollten deswegen gemeinsam kämpfen: Alle "regenerativen" Anlagen sofort abschalten! EEG abschaffen!

Energiewende stoppen! Verbraucher schützen und Deutschland retten!

 

Heinrich Duepmann

Vorsitzender NAEB


Dieser Brief ist öffentlich und geht demnächst über unseren Presseverteiler den Medien zu. Wir haben diese Nachricht am 28.11.2011 versendet. Eine Stellungnahme liegt bisher nicht vor.

 

 

22 19.12.2011 dena – Lobbyorganisation für das EEG, Prof. Dr. Appel

 

Wie die Deutsche Energie-Agentur das fatale Energie-Einspeisungsgesetz (EEG) stützt.

 

Für viele ist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ein neutrales und unabhängiges Dienstleistungs-Unternehmen, dessen Veröffentlichungen und Pressemitteilungen objektiv die Probleme und Lösungen für unsere Energieversorgung und zum Energiesparen darstellen. Die technischen Aussagen der rund 150 Mitarbeiter der Agentur sind auch weitgehend nicht zu beanstanden. Aber ganz anders sieht es bei den wirtschaftlichen Aussagen aus. Diese sind nämlich nur für die Investoren wirtschaftlich. Die Stromverbraucher – mit wenigen Ausnahmen – müssen die Subventionen gemäß des EEG-Zwangseinspeisungsgesetzes bezahlen.

 

Schaut man sich einmal die Gesellschafter und die Mitglieder des Aufsichtsrates an, wird die Daseinsberechtigung der dena schon klarer. Gesellschafter sind zu 50 % die Bundesministerien für Umwelt, Wirtschaft, Ernährung und Verkehr. Die restlichen 50 % teilen sich – man höre und staune – Banken! Es sind die KfW-Banken-Gruppe (eine Staatsbank !) mit 26 % und die Allianz, Deutsche Bank und DZ-Bank mit je 8 %. Alle Institutionen haben einen Vertreter im Aufsichtsrat. Die KfW Bank ist doppelt vertreten. Die Privatbanken besitzen lediglich eine Sperr-Minorität von 24 %. Die Allianz wird durch Dr. Armin Sandhövel, Vorsitzender der Geschäftsführung Allianz Climate Solutions GmbH, repräsentiert.

 

Warum engagieren sich Banken bei der Deutschen Energie-Agentur? Dazu muss man wissen, was eine Agentur ist. Eine Agentur ist ein Unternehmen, welches im Auftrag und im Namen des Auftraggebers tätig wird. Möchte der Auftraggeber nicht genannt werden, handelt die Agentur nach außen im eigenem Namen.

 

Auftraggeber sind die beteiligten Ministerien, die im letzten Jahr mehr als 11 Millionen Euro Zuwendungen an die Agentur gezahlt haben. Knapp 9 Millionen Euro wurden für Aufträge durch Dritte eingenommen. Weitgehend dürften dies die beteiligten Banken gewesen sein. Mit diesen Kenntnissen wird klar, welche Aufgabe die Deutsche Energie-Agentur hat: Sie soll, als nach außen hin neutrale Instanz, die Klima- und Energiepolitik der Bundesregierung stützen und Überzeugungsarbeit bei den Bundesbürgern leisten, damit der Widerstand gegen weitere Windgeneratoren, Voltaikanlagen, Bioenergieanlagen und neue Stromtrassen abnimmt. Die Banken wollen weiterhin das fatale Energie-Einspeisungs-Gesetz (EEG) und die sonstigen Energievorschriften (EnEV,EEWärmeG) absichern, die ihnen durch staatlich festgesetzte EEG-Strompreise und durch spekulationsstimulierte Verschuldung der Hausbesitzer staatlich gesicherte Extremrenditen für die nächsten Jahrzehnte sichern.

 

Für die Propagierung dieser gegen die Bevölkerung gerichteten Geschäftsinteressen wurde von den in Deckung bleibenden Gesellschaftern der Umweltaktivist Stephan Kohler ausgesucht und zum Vorsitzenden der Geschäftsführung der dena gewählt. Herr Kohler hat seine berufliche Laufbahn im Bereich der Kernenergie begonnen. Doch schon bald wechselte er zu den Umweltschutzbewegungen. Er hat mit gewirkt, oft in leitender Funktion, beim Öko Institut Freiburg, im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz, beim Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland, im Advisory Committee des Weltrats für Erneuerbare Energien und bereits ab 1988, also noch vor der großen politischen Wende, beim Aufbau des Umwelt- Informationsbüros (Ökoinform) in Moskau. Vor seiner Tätigkeit bei der dena ab dem Jahr 2000 war er Leiter der Niedersächsischen Energieagentur in Hannover.

 

Der Werdegang des Vorsitzenden der Geschäftsführung zeigt nochmals deutlich die Aufgabe der dena: Es geht um raffinierte Reklame für die Schuldenknechtschaft der Verbraucher durch "erneuerbare" Energien und damit für das unsoziale EEG. Gleichzeitig propagiert die dena auch die Energievorschriften im Bauwesen, die allesamt einen Enteignungscharakter haben, das Grundrecht auf die Unverletzlichkeit der Wohnung aushebeln und obendrein – wie es jüngst in der ARD zu sehen war – Leib und Leben der "energetisch sanierten" Wohnbevölkerung und Ihrer Nachbarn gefährden.

 

Herr Kohler und seine zahlreichen Mitarbeiter lösen die Aufgabe mit viel Geschick. Die gut gemachten Veröffentlichungen der dena warnen vor Stromausfällen und nutzen dies zur Forderung nach neuen Stromtrassen. Sie scheinen glaubwürdig zu werden durch die Feststellung, dass wir konventionelle Kraftwerke noch über Jahrzehnte (tatsächlich natürlich fortwährend) benötigen. Gleichzeitig wird aber behauptet, die extremen Ausbaupläne für „erneuerbare“ Energien der Bundesregierung seien realistisch bei nur moderaten Preiserhöhungen. Eine Kalkulation der zukünftigen Strompreise bleibt die dena aber schuldig. Warum? Weil eine realistische Kalkulation zu einer Verdopplung der Strompreise in den nächsten 10 Jahren auf über 50 Cent pro Kilowattstunde führt (www.Stromlüge.de).

 

Bei einer objektiven Arbeit müsste die dena das EEG als planwirtschaftliches und preistreibenden Gesetz entlarven und dessen Abschaffung verlangen. Damit würde auch dem Umweltschutz gedient. Eine Verspargelung und "Vermaisung" dient ebenso wenig wie die brandgefährliche – aber nahezu wirkungslose Hausverdämmung oder überteuerte Wärme-Rückgewinnungstechnik dem Umweltschutz und den Menschen. Die weiter um sich greifende Strompreisexplosion vernichtet ständig weitere Industriearbeitsplätze, erodiert unseren Sozialstaat und bringt immer mehr Mitbürger unter die Armutsgrenze.

 

Die nationale anti-EEG Bewegung e.V. (NAEB) (www.naeb.info) bekennt sich ohne Wenn und Aber als Fürsprecherin und Anwältin der Strom-Verbraucher, die im Namen eines vorgeblichen Klimaschutzes immer empfindlichere Kaufkraftverluste aufgezwungen bekommen (alles zum Wohle abkassierenden Ökoparasiten und der vornehm im Hintergrund bleibenden "Klimarettungsdarlehn"-gewährenden Banken). In dieser Funktion sieht die NAEB Ihre wichtige Aufgabe, die Hintergründe der Gründung der dena sowie deren personelle Gestaltung transparent zu machen.

 

 

23 31.12.2011 Das EEG treibt 2012 die Strompreise noch weiter hoch. Die Bundesnetzagentur muss wegen des EEG höhere Netzgebühren für alle Netze genehmigen. Prof. Dr. Appel

 

Wie die Deutsche Energie-Agentur das fatale Energie-Einspeisungsgesetz (EEG) stützt.

 

Für viele ist die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) ein neutrales und unabhängiges Dienstleistungs-Unternehmen, dessen Veröffentlichungen und Pressemitteilungen objektiv die Probleme und Lösungen für unsere Energieversorgung und zum Energiesparen darstellen. Die technischen Aussagen der rund 150 Mitarbeiter der Agentur sind auch weitgehend nicht zu beanstanden. Aber ganz anders sieht es bei den wirtschaftlichen Aussagen aus. Diese sind nämlich nur für die Investoren Im Jahr 2012 werden die staatlich verfügten Entgelte für Strom nach dem Erneuerbaren Energien Gesetz (EEG-Strom) wohl 20 Milliarden Euro erreichen. Unausweichlich ist das jedenfalls dann, wenn der Bau von Anlagen zur Stromerzeugung aus Wind, Sonne und Biomasse nach dem Plan der Bundesregierung fortgesetzt wird. Dann kämen schon über 20 Prozent des deutschen Stroms aus dieser unzuverlässigen Energiequelle. Aber mit diesen rund 20 Milliarden Euro könnte in den ohnehin weiter notwendigen Dampfkraftwerken sogar der gesamte deutsche Strombedarf erzeugt werden - und zwar verlässlich. Denn der unzuverlässige EEG-Strom ist mehr als fünfmal so teuer als der konventionelle Dampfkraft- Strom.

 

Auch die Netzkosten steigen kräftig.

Allerdings sind die Entgelte für die EEG-Stromerzeuger („Einspeisevergütungen“) nicht die alleinigen Kostentreiber. Warum? Die Fotovoltaik-Hausanlagen speisen ihren Strom in der Regel in die lokalen 230/380-Volt-Niederspannungsnetze ein, große Fotovoltaik-Anlagen und einzelne Windanlagen in die 10.000/20.000-Volt-Mittelspannungsnetze, „Windparks“ in das Hochspannungsnetz. Die Niederspannungs- und Mittelspannungsnetze sind ausgelegt zur Versorgung der Menschen im Netzgebiet. Wird nun aus regenerativen Quellen mehr Strom angeboten, kann das Netz diese Strommengen nicht mehr durchleiten zum nächsten Übergabepunkt an das übergeordnete Netz. Schon heute muss der Anschluss von genehmigten regenerative Anlagen versagt werden, weil dann das lokale Verteilernetz überlastet wird. Aus dem gleichen Grund müssen immer häufiger auch Wind- und Sonnenstromanlagen bei zu hoher Produktion abgeschaltet werden. Aber trotzdem erhalten die Betreiber erhalten den nicht erzeugten Strom vergütet. Folglich steigt der Strompreis auch dadurch weiter. Die lokalen Netzbetreiber sind gleichzeitig Stromanbieter. Das Netz reicht zur Versorgung ihrer Kunden aus. Der im Netzgebiet erzeugte EEG-Strom, der lt. Gesetz eingespeist werden muss, führt zu zusätzlichem Aufwand. In vielen Fällen rechnet sich daher ein Netzausbau nicht, weil die Bundesnetzagentur, eine Oberbehörde des Wirtschaftsministeriums, zu geringe Netzgebühren genehmigt hat. Der Ausbau scheitert so schlicht am Geldmangel, das heißt an einer zu geringen Rendite des eingesetzten Kapitals. Die Bundesnetzagentur ist gezwungen, die Netzgebühren der Verteilernetze deutlich zu erhöhen, um den Neubau von 380.000 km Verteilernetze mit einem Aufwand von ca. 25 Milliarden Euro für noch mehr regenerative Stromerzeuger zu finanzieren, die nach einem Gutachten erforderlich sind (FAZ vom 12.12.2011). Dies trägt zu einer weiteren Erhöhung des Strompreises bei.

 

Neue Stromtrassen führen zu einer weiteren Verteuerung.

Nach einem Bericht im „Stern“ muss nach Angaben des Stromerzeugers e-on für neue 380 Kilovolt Überlandleitungen mit Kosten von 0,5 bis 1 Million Euro pro Kilometer gerechnet werden. Erdverlegte Leitungen kosten nach Angaben von Professor Dr. Helmut Alt, Inhaber des Lehrstuhls für Elektrotechnik an der FH Aachen, acht- bis zehnmal soviel. Um Windstrom von den Küsten und Solarstrom aus dem Süden in die Verbrauchergebiete zu leiten, fordert die Deutsche Energieagentur (dena), eine Lobbyorganisation für regenerative Energien der Bundesregierung und der Banken (siehe unsere Pressemitteilung Nr. 22), in Deutschland zu den bereits geplanten 850 Kilometern mindestens 3600 Kilometer weitere neue Überlandleitungen, Die Kosten dafür belaufen sich auf mehr als drei Milliarden Euro für reine Überlandleitungen. Soll dieses Höchstspannungsnetz unter die Erde verlegt werden, sind dafür mindestens 30 Milliarden Euro fällig. (Summe Verteilnetz + Erdverlegung also 55 Milliarden Euro) Die Kosten für diese zusätzlichen EEG-Strom-Trassen muss der Stromverbraucher in Form höherer Strompreise ebenfalls zusätzlich bezahlen. Aber ohne den teuren und unzuverlässigen regenerativen Strom würden diese Trassen überhaupt nicht benötigt werden.

 

Hohe Leitungsverluste erhöhen die Stromkosten weiter.

Doch viel höher sind die Kosten durch Leitungsverluste. Vielen Politikern und beratenden „Fachleuten“ ist nicht bekannt oder bewusst, dass der Stromtransport Energie kostet. Stromtransport über größere Strecken ist teurer als der Transport von fossilen Brennstoffen zu Kraftwerken vor Ort. Nach Angaben von der Energieversorgung Weser-Ems und von Prof. Dr. Helmut Alt kann man mit folgenden Verlusten rechnen: Lokales Verteilernetz: 2 bis 3 Prozent. Hochspannungsleitungen: 1 bis 2 Prozent pro 100 Kilometer, Transformatorenverluste: 0,5 bis 2 Prozent. Damit kommen bei einem Verbraucher in 500 Kilometer Entfernung vom Stromerzeuger deutlich weniger als 90 Prozent des eingespeisten und vergüteten Stromes an. Mehrkosten von mehr als 10 Prozent sind die Folge.

 

Die Bundesnetzagentur ist überfordert.

Offensichtlich kennen der Präsident und die Beamten der Bundesnetzagentur die komplizierten Zusammenhänge der Stromversorgung nicht. Dies ist verständlich. Denn auch viele Ingenieure ohne spezielle elektrotechnische Ausbildung haben hier ihre Schwierigkeiten. Nur so kann es zu den Behauptungen der Agentur kommen, nach dem Ausbau der Netze würden die Strompreise wieder sinken. Das Gegenteil ist der Fall. Der Netzausbau zusätzlich zum Ausbau der teuren regenerativen Energieanlagen muss und wird den Strompreis schnell weiter erhöhen. Die laut www.Stromlüge.de errechnete Verdopplung der Strompreise bis 2020 wird wohl deutlich schneller erreicht. Dann wird der Strompreis in Deutschland drei- bis viermal höher sein als in Frankreich, in den USA und vielen anderen Ländern. Die nationale anti-EEG Bewegung e.V. (NAEB) www.naeb.info fordert daher, schnell zu einer wirtschaftlichen Stromversorgung zurückzukehren. Das planwirtschaftliche und unsoziale EEG hat hier keinen Platz. Es muss umgehend abgeschafft werden.